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ARTHUR SCHOPENHAUER

Vortrag

Der Kulturbund lädt ein....

„Das Leben ist eine missliche Sache, ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen über dasselbe nachzudenken.“ So begründete der junge Arthur Schopenhauer gegenüber dem 78jährigen Dichter Wieland in Weimar seine Absicht Philosophie zu studieren.

„Was ist das Ich? Was ist die Welt? Und wie hängt das eine mit dem anderen zusammen? Schopenhauer hat diese Frage auf eine Art beantwortet, die bis heute nichts von ihrer Radikalität verloren hat.“ So Rüdiger Safranski in der NZZ vom 24.11.2018.

In seinem vor 200 Jahren erschienenen Hauptwert „Die Welt als Wille und Vorstellung“ resümiert er: „Haben wir, wie unsere guten Eigenschaften und Stärken, so unsere Fehler und Schwächen ein für alle Mal deutlich erkannt, dem gemäß uns unser Ziel gesteckt und über das Unerreichbare uns zufrieden gegeben; so entgehen wir dadurch am sichersten, soweit es unsere Individualität zulässt, dem bittersten aller Leiden, der Unzufriedenheit mit uns selbst, welche die unausbleibliche Folge der Unkenntnis der eigenen Individualität, des falschen Dünkels und daraus entstandener Vermessenheit ist.“

Schopenhauer hat Dichter, Psychoanalytiker und Philosophen nachhaltig beeinflusst, z.B. Thomas Mann, Siegmund Freud und Friedrich Nietzsche.