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Banda Internationale - music to go against rassism

Weltmusik / Ethno

15 Jahre machte die Brassband „Banda Communale“ in Dresden Musik, ehe sie sich 2015 entschied in Zukunft als „Banda Internationale“ gemeinsam mit geflüchteten Musikern aus dem Raum Dresden, auf der Bühne zu stehen: „Unsere musikalischen Themen finden wir weltweit und beziehen uns dabei auf die unterschiedlichen Musiken vermeintlich fremder Länder und Völker. Unser Repertoire enthält zum großen Teil Musik aus den Krisenregionen der Welt: Nordafrika, Balkan, Naher Osten, Kolumbien, West-, Ost- und Zentralafrika, Osteuropa.

Als mittlerweile fast 20köpfiges Kollektiv haben wir ein großes, gemeinsames Ziel: Heimatmusik, ganz egal wo diese Heimat ist oder war, neu zu interpretieren, Herzen zu öffnen, Vorurteile und Ressentiments abzubauen und zur Verständigung zwischen neuen und alten Sachsen, Deutschen und Europäern beizutragen.

Zwei Themen haben die Stadt Dresden und damit auch uns in den letzten beiden Jahren besonders bewegt und aufgebracht: Zum einen die fremdenfeindlichen PEGIDA-Spaziergänge, zum anderen das Schicksal der vielen geflüchteten Menschen, die auch in Dresden Schutz suchen.

Nach über 40 Konzerten gegen PEGIDA, gegen „Nein-zum-Heim“-Initiativen und auf der anderen Seite für geflüchtete Menschen in Erstaufnahmeeinrichtungen in Dresden und Umgebung haben wir beschlossen, einen Schritt weiter zu gehen:

2015 starteten wir mit geflüchteten Musikern in unserer Stadt das Projekt "Banda Internationale“, welches wir auch dieses Jahr als feste Band fortsetzen werden.

Neben dem "100. Deutschen Katholikentag" in Leipzig, den "Sächsischen Kulturtagen" in Wroclaw und dem „Heimatsound Festival“ in Oberammergau waren noch das „Kunstfest“ in Weimar, die "Jüdischen Achava Festspiele" im thüringischen Landtag oder das "Morgenland Festival" in Osnabrück auf unserer offiziellen Konzertliste.

Deutlich wichtiger war und ist uns allerdings, an Orten wie Freital (gemeinsam mit Smudo und Laut gegen Nazis), Bautzen oder Plauen zu spielen, die seit Monaten als Synonyme für öffentlich ausgetragene Fremdenfeindlichkeit und rechtsextreme Übergriffe gelten.

 

Dieses Konzert ist der Höhepunkt des Jubiläumsjahres "40. Geburtstag buchcafé". Sowohl die Musikvielfalt & Internationalität der Künster*innen, als auch die gesellschaftspolitische Botschaft spiegeln den Charakter des buchcafés wieder.

Sa, 02.11.2019

20:00 Uhr

buchcafé

15,00 €

12,00 €

15,00 € inkl. Vorverkaufsgebühr
12,00 € inkl. Vorverkaufsgebühr